Donnerstag, 12. Februar 2015

Alter Schwede.

Gestern Mittag brachen wir zu IKEA auf.
Wir haben uns zur längst mal wieder fälligen Küchenrenovierung (inklusive Fußboden!) durchgerungen, und wenn jetzt eh alles mal komplett raus muss, können wir ja auch gleich ein paar Missstände beseitigen, die sich damals, als wir mit der schon vorher vorhandenen Küche in unser Haus eingezogen sind, zwangsweise ergeben habe, und die mich seitdem mehrmals täglich aufregen. Wir wollen zwei Schränke austauschen und einen neuen dazukaufen, und überhaupt soll alles schöner und praktischer werden.

Küchenplanung ist ja immer ein weites Feld, und ich hatte mich hier zu Hause schon sehr mit dem Online-Konfigurator verheddert. Und wenn nicht alles komplett neu wird, sondern die Einzelteile auch noch zum Rest passen müssen ... Integration wirft ja häufig Probleme auf; nicht nur in der Küche. Wir mussten nun also leider mal hinfahren, um die ganzen möglichen Schwierigkeiten in Echt zu besichtigen. Der nächste IKEA von uns aus befindet sich im Hannover im Expo-Park und die Anfahrt dauert über eine Stunde. Aber hilft ja nichts.
Wir verbringen mehrere Stunden in der Küchenabteilung und alles ist noch viel schlimmer als gedacht. Ungerade Zahlen sind nicht vorgesehen; was nicht 20, 40 oder 60 cm breit ist, kann leider gar nicht erst stattfinden. Unser auszutauschender 30er-Schrank könnte also z.B. durch eine Lücke ersetzt werden. Oder durch einen 20er-Schrank (da kann dann in jeder Schublade eine schmale Suppenkelle oder ein Kochlöffel drinliegen) plus eine 10er-Lücke. Man weiß nicht, was schlimmer ist.

Als wir unter großen Mühen eine Lösung zusammengestellt haben, beschließen wir spontan, die in Teilen gleich mal mit nach Hause zu nehmen. Schließlich ist es ja immer so eine Aktion, hierher zu fahren.
Vor dem Regal im Lager kriegen wir uns wie üblich ein wenig in die Klotten. ("Das passt nicht ins Auto." - "Das sehe ich auch!!!" - "Ich hatte gestern extra gesagt, du sollst nochmal messen!" - "Ich erkenne zwei Meter, wenn ich zwei Meter sehe." - "Es ist aber 2,40 Meter. Erkennst du das auch?" - "Wir können die Klappe hinten nicht offen lassen und festbinden; DU wolltest ja, dass ich die Gurte aus dem Auto nehme!" - "Ich fahre doch nicht 364 Tage im Jahr völlig nutzlos deine Gurte umher! Ich hab gesagt, man weiß ja vorher, dass man was langes transportieren möchte, und dann kann man sie ja mitnehmen!" - "Du hast nicht gesagt, dass das SO lang ist!" - "Das kann man sich doch DENKEN! Deswegen solltest du ja MESSEN!!!")

Unsere drei Schränke teilen sich in 30 Einzelpakete auf. Wir hucken den Wagen voll, und angesichts des ganzen Haufens mehren sich meine Zweifel, dass wir alles mitkriegen. Vor allem die 2,40 Meter. "Ach, wir laden einfach erstmal ins Auto ein, und wenn es gar nicht geht, geben wir halt was zurück."
Wir schlingern zur Kasse und werden dort angesichts der Gesamtsumme kurz ohnmächtig. Wir bezahlen trotzdem und wenden uns dem Ausgang zu.
Da geht plötzlich das Licht aus. Alle machen "Uuuuh!" und verharren in Bewegungslosigkeit. Alle, außer mir. Ich hole das Handy raus und mache ein Instagram-Foto. Wenn man schonmal was erlebt!


Während mich launige Kommentare wie "Hoffentlich seid ihr gerade in der Bettenabteilung" und "Bei IKEA gibt es doch aber so viele Kerzen" erheitern, geht die Notbeleuchtung an. Alle machen "Aaaah!" und fahren mit ihren Wägelchen weiter. Es staut sich an der großen Drehtür vor den Fahrstühlen, die erstaunlicherweise wohl mit Strom angetrieben wird. Ein IKEA-Mitarbeiter kommt und bastelt sie manuell auf. Ich bin immer noch guter Dinge, der Strom kommt ja sicherlich gleich wieder.
Die ersten Zweifel beschleichen mich, als ich plötzlich sehe, wie die Brandschutzwände um uns herum automatisch herunterfahren! (Meine Sorge ist allerdings quasi nichts gegen die der Eltern, die sich urplötzlich vom Smaland abgeschnitten sehen, wo noch der Nachwuchs weilt!)

Jetzt aber nichts wie raus hier, im Fahrstuhl ist Licht. Ja, Licht, aber er fährt nicht. Er heißt nur so. Na, dann warten wir eben kurz, der Strom muss ja jeden Moment wiederkommen. Wir bauen uns mitsamt unserem sehr vollen Wagen an einer passenden Stelle auf und warten ein bisschen vor uns hin. Ich weiß gar nicht, ob das in jedem IKEA so ist - in Hannover jedenfalls verlässt man die Kasse im 1. Stock und muss dann zum Parkdeck oder zum Ausgang ins Erdgeschoss runterfahren. Mit dem Fahrstuhl, oder mit so einem langen schrägen - äh - Laufband. Wie eine Rolltreppe, nur ohne Stufen. (Aber mit Strom.) Manche Leute haben nur wenige und/oder kleine Kartons, die fangen an, ihren Kram die Treppe runterzutragen. Beneidenswert. Diese Lösung scheidet für uns leider aus.

Dann: eine scheppernde Durchsage. Man versteht kein Wort. Ich gehe nach drinnen und befrage eine IKEA-Tante. "Hä? Was für eine Durchsage meinen Sie denn? Ich höre nichts." Tatsächlich, drinnen hört man es noch weniger. Und es wäre ja vielleicht ein bisschen viel verlangt, dass sie irgendwas darüber weiß! Ich bemühe mich runter ins Parkdeck, wo es wenigstens fragmentarisch zu verstehen ist: "Achtung, Achtung! Verlassen Sie sofort das Gebäude! Gehen Sie nicht zu ihren Fahrzeugen, die Ausfahrten sind bereits alle gesperrt. Sammeln Sie sich draußen auf dem Parkplatz und folgen Sie dort den Anweisungen." Dasselbe nochmal auf Englisch und dann ununterbrochen immer wieder.
Und dann kommt die Feuerwehr. Große Autos mit viiiiel Blaulicht. Brennt es wirklich? Das müsste man doch sehen?! Das Wort "Bombendrohung" macht die Runde. Ich frage mich, ob Jack Bauer von der CTU schon benachrichtigt ist, oder soll ICH es vielleicht machen?

Wir stehen immer noch etwas unentschlossen neben unseren Küchenteilen im Wert von mehreren hundert Euro herum. Ebenso andere Kunden mit genauso vollen Wagen. Das Zeug ist bezahlt, das lässt man ja jetzt nicht einfach so stehen! Dann kommen aber auf einmal sämtliche IKEA-Mitarbeiter in einem großen Rudel nach draußen, plärken "Wir evakuieren!" und zwingen uns zum Runtergehen. Wir können es sehr schlecht verkraften, von unseren Kartons getrennt zu werden, für die wir uns mehrere Stunden im Laden aufgehalten haben und zu denen wir inzwischen eine sehr innige Beziehung entwickelt haben.

Dann stehen wir eine lange Weile tatenlos auf dem Parkplatz herum. Es ist schweinekalt, und ich habe natürlich keine Jacke an! Man geht doch nicht mit einer dicken Jacke zu IKEA rein.
Die Feuerwehr mörkelt irgendwas am anderen Ende des Gebäudes. Dann können wir doch jetzt hier unsere Kartons ...? Wir sehen auf einmal, dass einige Männer auf dem (stromlosen) Laufband etwas nach unten tragen. Das wollen wir auch!!! Unten am Laufband steht ein IKEA-Mitarbeiter, der spontan seine Bestimmer-Qualitäten entdeckt hat, und offenbar völlig willkürlich einige Leute nach oben lässt. Als wir sagen, dass wir auch unser Zeugs noch da oben haben, schnauzt er uns an "Hier wird jetzt überhaupt nichts mehr runtergeholt!" Der Gatte eskaliert, wie ich es selten erlebt habe.
Ich stehe kurz vorm Kollaps. Egal, wen ich da anspreche, keiner will für irgendwas zuständig sein. Jeder sagt "ICH weiß auch von nichts!" oder "Das ist hier alles nach Vorschrift." oder "Da müssen Sie die Chefin fragen!". Oh, die Chefin. Steht mit einem Megaphon und hilflosem Gesichtsausdruck beim Rolltreppenkommandeur und sagt "Kommen Sie morgen wieder." Das gibt uns den Rest. "WIR SIND NICHT VON HIER!" (Ein Satz, der bekanntlich schon viele Probleme auf dieser Welt gelöst hat.) Wir fangen an, uns alle ein bisschen anzuschreien. Beim nächsten Einkaufsbummel nehme ich mir auch ein Megaphon mit. Ich überwerfe mich spontan mit allen Mitarbeitern, inklusive der Chefin.

"Aber da holen doch welche was runter!" - "Das sind Leute von uns." Ach, schön, dass man's mal erfährt. Die haben nämlich keineswegs irgendwelche IKEA-Klamotten an, und deswegen hätten es ja genauso gut marodierende Möbelpaketdiebe sein können. Dann trägt einer auf einmal ein Kiste mit Kleinteilen an mir vorbei, die ich als UNSERE wiedererkenne! Erst in diesem Moment wird uns so richtig klar, dass die einfach den ganzen Kram, der noch auf zig Wagen oben vor den Fahrstühlen gestanden hat, nach und nach runterbringen, unten gemischt aufstapeln und da darf sich dann jeder was nehmen! Während wir ja alle noch rumstehen und warten, dass wir endlich hoch dürfen!!!
Jetzt wird es nochmal GANZ lustig. Wir hatten ja diese 30 (!) einzelnen Teile, von denen 29 in ihren bräunlichen Kartons nahezu identisch aussehen. Und - Surprise! - andere Leute haben AUCH Küchenteile gekauft! Und die sehen GENAUSO aus! Wir fangen also alle an, im Dunkeln unsere Sachen auseinander zu sortieren. Ein Albtraum. Der Gatte wühlt im Haufen und ruft mir Artikelnummern zu, und ich versuche, die auf dem meterlangen Bon wiederzufinden.

Endlich sind wir der Meinung, dass wir wohl hoffentlich alles zusammenhaben und rollen wutentbrannt mit dem ganzen Geraffel zum Auto. Inzwischen darf man nämlich wegfahren. Da erwartet uns dann noch der Einladespaß, der genau so schwierig wird, wie wir es vorher schon vermutet haben. Nur mit dem Unterschied, dass wir natürlich jetzt doch nichts zurückgeben können, was vielleicht nicht reinpasst! Wir wurden nämlich mit der Botschaft "Wir machen heute nicht mehr auf" verabschiedet. Wann auch??? Es ist schon fast 21.00 Uhr!
Wir klappen Sitze hoch und runter, schieben hin und her, bauen sämtliche beweglichen Teile ab. Alles im Dunkeln. Wenn mir jemand anbieten würde, jetzt hier im Parkdeck einfach friedlich zu sterben - ich würde ernsthaft drüber nachdenken. So bedient war ich lange nicht mehr.
Wir sind seit heute Mittag unterwegs, ohne jegliche Nahrungsaufnahme (Mittäglicher Irrglaube: "Wenn wir nachher so ca. um sechs zu Hause sind, essen wir was Schönes."), ich komme um vor Durst, und alleine die Aktion IM Möbelhaus mit den sämtlichen Problembewältigungen bezüglich der Küchenschränke hätte mir an Aufregung für heute völlig ausgereicht.

Ich möchte in meinem Leben keinesfalls nochmal evakuiert werden. Und wenn, dann irgendwo, wo das Krisenmanagement ein bisschen besser läuft. Wo sich auch mal jemand zuständig fühlt und deutlich sagt, was jetzt gemacht wird. Und am allerliebsten natürlich irgendwo, wo vielleicht sogar einer sagt: "Es tut uns leid, dass sie so viele Unannehmlichkeiten hatten. Selbstverständlich liefern wir Ihnen ihre bereits bezahlte Ware kostenfrei nach Hause."

Kommentare:

  1. Den eskalierenden Gatten hätte ich ja gerne mal erlebt. Kann ich mir gar nicht vorstellen, bei ihm. Dass du dich spontan mit allen überworfen hast, allerdings schon... ich sehe dich vor meinem geistigen Auge mit hochrotem Kopf schon diskutieren und gestikulieren :-)
    Und das alles mit leerem Magen! Unglaublich, deine Geschichte! Ich hoffe, dass jetzt alles passt und nicht noch unverhoffte Messfehler aufgedeckt werden!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das hoffe ich wohl auch. Der Aufbau erfolgt allerdings erst in den Osterferien.

      Löschen
  2. OH-MEIN-GOTT - der reinste Albtraum! Ich hatte es gestern schon auf IG mitbekommen, aber was da neben dem Bilchen + kurzer Beschreibung abgegange ist, ist ja der Hammer! Ich hätte da auch die Nase gestrichen voll behabt! Und dann aus dem ganzen Gewurschtel nochmal alles mit Artikelnummer suchen... Jetzt hoffe ich, dass sich die Teile so aufbauen lassen, dass Du zufrieden bist! Ich fühle mit Dir! GLG Christine

    AntwortenLöschen
  3. Oh mein Gott! Was für eine besch* Situation.
    Es ist wirklich unfassbar, wie sich die Mitarbeiter verhalten haben.
    Ich drücke dich fest aus der Ferne und wünsche euch, dass eure ausgewählte Küchenlösung euch trotzdem Freude bereiten wird.
    Und als kleiner Lichtblick: wenn ihr den Schock verdaut habt, könnt ihr immer ne "tolle Geschichte" erzählen. *tröst*

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielleicht lasse ich die Geschichte auch noch in in eine Küchenfront gravieren. Mal sehen. ;)

      Löschen
  4. Ohje, da wär´ mein Bedarf für die nächsten 5 Jahre mindestens gedeckt. Ich hoffe auch, das, trotz der Widrigkeiten, alles zu Hause zusammen gepasst hat. Aber ..., sooo toll ge- und beschrieben.
    GLG Regina

    AntwortenLöschen
  5. Also, wenn man's so liest: Ganz. Großes. Kino. Wird das verfilmt? Wahlweise auch als Minibook verscrappt? Im April möchte ich das jedenfalls noch mal en Detail hören.

    AntwortenLöschen
  6. Alter Schwede, aber echt!!!
    Aber wenn es Dir hilft, für uns Leser hier hat es durchaus was ;) Bin schona uf das dazu passende Layout gespannt!
    Gruß scrapkat

    AntwortenLöschen
  7. Oh neiiiiin! Ein Horrorszenario!
    Als wir unser Schlafzimmer beim Elch gekauft hatten und vor dem Einlade- und dann am Blitzer-Vorbei-Fahr-Problem standen (waren natürlich völligst überladen), haben wir 1,5h beim KFC verbracht, bis der Blitzer Schichtwechsel hatte.... aber viel schlimmer war später das Aufbauen und Reklamieren, weil Birkeland Pax lauter Rotznasen hatte, auch die, die wir dann im Tausch bekamen... genialst.
    Ihr habt also mein vollstes Mitgefühl und ich drücke euch die Daumen, dass das Aufbauen ein Klacks und Reklamieren nicht nötig sein wird!
    Ganz liebe Grüße
    Steffie

    AntwortenLöschen
  8. Wie furchtbar!!! Ich kann da deinen Gatten auch völlig verstehen. Ich wäre wahrscheinlich total ausgerastet und wäre gegangen ohne meinen Kram. Naja, ich habe gut reden, wir erreichen unseren Ikea innerhalb von 20 Minuten, da wäre ich am nächsten Tag wieder hingefahren und hätte einen Riesenrabatz gemacht. Zum Glück hat sich ja alles angefunden und hoffentlich fügt sich nun alles prächtig in die Küche ein. Nicht, dass ihr hinter der Meinung seid, ihr hättet gleich eine ganz neue Küche planen sollen.
    Ich würde deinen Post an Ikea schicken. Mal sehen, ob ihr danach eine Einladung zum Krebse essen oder sowas bekommt. Das wäre ja wohl das Mindeste.
    Liebe Grüße von
    Stine
    p.s. wenns nicht so ernst gewesen wäre, hätte man sich ja mal wieder wegschmeissen können. ;-)))

    AntwortenLöschen
  9. Kannst'e mal sehen was die alles auf die Beine stellen, damit Du drüber bloggst :-) Du hast nicht zufällig eine Family-Card? Da ist Deine Ware beim Transport versichert, gilt glaube ich ab der Kasse.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich Dummerchen hätte den Rolltreppenwächter ja schön mal fragen können, ob er mir schnell so eine Karte ausstellt! Schließlich haben wir alle so lange so unterbeschäftigt rumgestanden ... Nächstes Mal.

      Löschen
    2. Das Gesicht hätte ich gerne gesehen :-) Aber wenn Ihr Euer Auto schon so überpackt, wäre so eine Karte vielleicht eine Idee. Und ich bin ja gespannt auf das Ergebnis, ich hoffe Du zeigst uns dann Eure Küche (nachher). Frau muß ja auch immer was zum Verscrappen haben, hättest besser noch ein paar Bilder gemacht von hochroten Köpfen...DUCKUNDWEG

      Löschen
  10. Ikea lässt sich ja nicht lumpen. Bevor die Besuche dort für Dich langweilig werden, werden sie durch Unterhaltungseinlagen aufgepeppt, und DAS war doch originell, das musst Du schon zugeben.
    Und ein eskalierender Gatte ist doch auch mal interessant, wenn er sonst immer eher schweigsam durch die Gegend lebt. Leider konntest Du es nicht genießen ...
    Sind denn jetzt alle Teile da? Und weiß man, was eigentlich wirklich los war?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es hat wohl ein Transformatorenhäuschen gebrannt. Draußen. Am anderen Ende.

      Löschen
  11. OH.MEIN.GOTT.
    Habt ihr jetzt wirklich alles?
    Darf ich das auf Facebook teilen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Tu dir keinen Zwang an, jemand anders konnte sich auch schon nicht zurückhalten. ;)
      Wir haben alles. Zu Hause habe ich NOCHMAL alles durchgeguckt und abgehakt.

      Löschen
  12. Oh! Mein! Gott! Der totale Horror - ihr Armen! Beim Nebensatz mit den smaland-Kindern gefror das Blut in meinen Adern. Das wars mit entspannten Ikea-Besuchen! Die geb ich nur noch da ab, wenn ich zwei Zentimeter vor der Glasscheibe daneben stehen kann. Erhol dich gut!! Liebe Grüße von Helikopter- mum ;)

    AntwortenLöschen
  13. Nimm einfach Schnipselchens Kommentar als meinen ;-)

    Dass es da keinerlei Entschädigung gab, wundert mich wirklich. Da hätte doch schön für jeden ein Einkaufsgutschein drin sein müssen.....

    AntwortenLöschen
  14. Ausgerechnet du musst in diese Situation geraten, - das hat doch ansich schon eine gewisse Komik oder? Beneiden werde ich die um diese Erfahrung nicht und wahrscheinlich mein Kind in Zukunft mit durch den Laden zwingen, anstatt es im Smaland abzugeben. Damit ich nicht in die Situation komme, von meinem Kind abgeschnitten zu werden, wenn evtl. das Gebäude brennt. Deinen Gatten kann ich übrigends gut verstehen, ich selbst hätte wahrscheinlich den ganzen Laden zusammengebrüllt.....drücke euch die Daumen, das das Kapitel Küchenerneuerung ab jetzt nur noch positiv verläuft....LG Tanja

    AntwortenLöschen
  15. Unglaublich, was für'ne Story! Jetzt bin ich ganz schön froh, dass unser Ikea ebenerdig ist....

    AntwortenLöschen
  16. Ich hab Tränen gelacht, ja, zugegeben auf deine Kosten. Aber wenn schon so eine Katastrophe passiert, dann doch wenigstens so herrlich nacherzählt. ...wie? die Fahrstühle gehen nicht bei Stromausfall?...muahahahahaha....
    oh, jetzt hab ich bestimmt Karma aufgeladen und muss mich beim nächsten Ikea-Besuch vorsehen!!

    AntwortenLöschen
  17. Oh man, besser als jeder Film. Das wahre Leben schreibt eben doch die besten Storys ;-). Ich hoffe beim Aufbau passt dann auch alles.

    AntwortenLöschen
  18. Was für eine Story! Unglaublich, was du erleben musstest... du hast mein volles Mitgefühl. Mein Gatte geht ja schon seit Jahren nicht mehr zu Ikea mit. Also wäre ich womöglich in dieser Situation alleine eskaliert. Zum Glück ist unser Ikea ebenerdig. Zumindest parke ich ab sofort nicht mehr in der Tiefgarage.

    AntwortenLöschen
  19. Wie sagt man so schön: "Des einen Leid, des anderen Freud'." Also, ich bin dann eher diejenige, die sich freuen durfte, solch einen schönen, witzigen Bericht zu lesen - ich habe auch Tränen gelacht. Sorry, total egoistisch von mir :))))) Dafür hast du es jetzt aber in der Küche schöner und praktischer - hoffentlich :))))

    AntwortenLöschen
  20. Obwohl es wirklich wie im Katastrophenfilm gewesen sein muss, musste ich aufgrund Deiner so tollen anschaulichen und in Bildern erzählten Geschichte lauthals lachen! Einfach umwerfend Deine Story!
    Ich hoffe, Ihr hattet von den Nerven mal ganz abgesehen, keine zu großen finanziellen Einbußen. Wie man sieht, müssen die Mitarbeiter bei IKEA noch viel lernen.

    AntwortenLöschen
  21. wow... sitze hier ganz geschockt... bin mir jetzt restlos sicher, dass ich mein kind, nie in egal welchem möbelhaus im kinderparadies abliefern werde.
    Wegen Deiner schlimmen story, und auch, weil bei uns in der gegend, sich mal menschenhändler zwei mädchen geschnappt haben, ihnen auf der toilette die haare abgeschnitten haben und auch andere klamotten angezogen haben... beim rausgehen ist es zum glück aufgefallen und die kinder gingen wieder zurück an die eltern. Aber trotzdem...
    Und ich nehme ab sofort immer was zu trinken und müsliriegel mit zu ikea!!! das ist sicher

    AntwortenLöschen
  22. Was für ein Alptraum... irgendwie hätte man vermutet, dass in so einem großen Laden das "Krisen-Management" ab und zu mal geübt werden würde... ansonsten kann ich mich nur anschließen: sehr spannend geschrieben... aber dadurch, dass es halt kein Roman ist... puuuuh... Gottseidank gut gegangen...

    AntwortenLöschen
  23. So, meine Liebe... nachdem dein IkeaPosting ja am Samstag Thema war und ich nicht mitreden konnte, weil nicht gelesen, hole ich heute mal das versäumte nach... Ich bin ohnehin krank und leide unter akuten Schüben von Langeweile...
    Das ist ja wirklich eine Story, die dringend verscrappt gehört.... meine Güte, eine kostenfreie Lieferung wäre da wirklich eine adäquate Entschädigung für alle Unannehmlichkeiten gewesen....
    Aber schön hast dus wieder aufgeschrieben... ich musste mehrmals schmunzeln. Danke das du uns teilhaben lässt...

    AntwortenLöschen