Montag, 22. Juli 2013

Mal was Persönliches.

Die letzten Tage waren hier so dermaßen blöd, dass ich jetzt einfach mal was erzählen muss. Wenn auch nur in Kurzfassung. Meine Mutter (wird nächsten Monat 83 und wohnt mit meinem Vater ca. 25 km von uns entfernt) ist schon seit vielen Jahren herz- und auch zusätzlich noch anders krank, aber jetzt ist alles ein bisschen eskaliert. Vor ein paar Wochen hatte sie einen Infarkt im rechten Auge und dort komplett die Sehkraft verloren. Seitdem ist es mit ihrem Gesamtzustand rapide bergab gegangen und jetzt ist sie so geschwächt, dass sie zu Hause bewusstlos geworden ist und ins Krankenhaus gekommen ist. So wie es im Moment aussieht, wird sie nun wohl ein Pflegefall werden, wenn sie wieder nach Hause kommt.

Ich fühle mich mit der gesamten Situation leider komplett überfordert und komme total schlecht damit zurecht. Ich drehe fast durch bei der Vorstellung, wie das jetzt alles werden soll. Und ich werde jetzt schon ohnmächtig vor schlechtem Gewissen, dass ich mich da nicht so kümmern kann und will, wie ich vielleicht sollte. Allein der bloße Gedanke an das, was da jetzt auf mich zukommt, lähmt mich total. Ich hatte mich so darauf gefreut, nach unserer stressigen Renoviererei jetzt noch ein paar schöne Ferientage zu haben, und jetzt kann ich irgendwie fast gar nichts anderes machen, als dazusitzen und Löcher in die Luft zu starren und mir Gedanken zu machen. Ich stehe irgendwie komplett neben mir und habe sogar Schwierigkeiten, den normalen Alltag hier am Laufen zu halten. Schlafen habe ich auch schon nahezu eingestellt.
Ich weiß ja, dass es Tausenden (Millionen? Milliarden?) anderen Leuten genauso geht, aber das hilft mir nicht wirklich weiter. Im Moment sehe ich einfach nur Komplikationen ohne Ende. Und ich kann nur ganz schlecht abschalten. Selbst wenn ich was lese, oder fernsehe oder ein bisschen scrappe, habe ich ein schlechtes Gewissen. Obwohl ich im Moment ja noch nicht mal wirklich etwas „nützlicheres“ machen kann. Ich habe einfach Angst vor dem, was da auf uns zukommt.

So, danke. Das musste mal kurz raus.

Kommentare:

  1. Oje Sandra. Fühl dich mal gedrückt. Ich kann mir nur annähernd vorstellen wie es dir gerade geht. Meine Mutter hat meine beiden Oma´s und einen Opa bis in den Tod hin begleitet und gepflegt und ich rechne ihr das so hoch an. Als nun die Frage aufkam, ob wir das Haus umbauen und mit einziehen stellte sich natürlich auch die Frage, was passiert, wenn meine Eltern in dem Alter sind und Pflege brauchen. Bin ich dazu bereit? Kann ich das? Viele Fragen mit denen ich mich beschäftigt habe. Und ich habe mich dazu entschlossen, dass ich es will und gleichzeitig habe ich jetzt schon panische Angst davor, wenn es soweit ist.

    Ich wünsche dir ganz doll, dass sich schnell alles ergibt und ihr einen neuen Weg bzw. Rhytmus findet. So, dass du auch wieder ganz ohne schlechtes Gewissen an DICH denken kannst.

    Liebe Grüße,
    die Birgit,

    die an dich denkt.

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  2. Sandra, lass dich mal drücken! Eine solche Situation würde mich auch komplett überfordern und ich weiss nicht, wie ich reagieren würde, wenn meine Eltern mal ein Pflegefall werden...ich lebe ja weit weg und kann sie nur einmal pro Jahr sehen. Vielleicht muss ich dann ja zurück nach Deutschland ziehen? Wer weiss das schon?
    Ich hoffe, dass sich alles bei dir irgendwie regelt und dass alles gut wird. LG, Maja

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  3. Das tut mir echt leid mit Deiner Mutter und ich denke, es ist ganz normal wie Du dich fühlst. Es hört sich blöd an, aber Du solltest einfach noch etwas abwarten. Die Klinik, bzw. deren Sozialdienst kann Dir Hilfe für den Anfang, oder wenn Deine Mutter noch nicht soweit ist, eine Kurzzeitpflege organisieren. Vielleicht gibt Dir das auch etwas Zeit um mit der Situation zurecht zu kommen. Aber lass Dich von den Sorgen nicht auffressen, ihr findet bestimmt eine Lösung.

    LG Barbara

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  4. Sandra, fühl dich gedrückt und versuche auch auf dich zu hören. Kannst, willst du das, nicht solltest du ud wende dich an eine Sozialstation, die können dich beraten, egal wie du dich entscheidest und dich auch über Hilfsangebote informieren.

    Ich persönlcih könnte und wollte meine Mutter nicht pflegen, wenn ich dafür meinen Beruf aufgeben oder stark einschränken müsste, was ja je nach Pflegebedürftigkeit durchaus im Rahmen des Möglichen liegt.

    Nimm dir auf jeden Fall Zeit und überstürze nichts.

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  5. Hallo Sandra,
    ich bin eine "stille Leserin" bei dir und möchte mich gerne zu deinem Post äußern. Ich bin 62 Jahre alt und war vor 20 Jahren in der Situation in der du jetzt bist. Meine Mutter ist dann trotz schwerer Krankheit ganz plötzlich und ohne das ich sie hätte pflegen müssen verstorben. Meine Eltern fehlen mir auch heute noch sehr. Jetzt sind meine Kinder etwa in der Position in der du dich befindest. Es ist zwar noch nicht akut, aber sie wissen das ich nicht in ein Pflegeheim möchte, wenn es mal soweit sein sollte. Wer will das schon? Vielleicht erübrigt sich das mal genau so wie es bei meiner Mutter war??? Das weiß niemand. Liebe Sandra, das ist einfach ein Generationskonflikt der immer auftaucht, zumindest in gut funktionierenden Familien. Es gibt ja auch Kinder die sich deine Sorgen nicht machen, denen das Los der Eltern egal ist. Ich kann dir nur wünschen das es eine für alle Seiten akzeptable Lösung geben wird. Ich wünsche dir viel Kraft, es wird sicherlich nicht einfach werden.
    Liebe Grüße Gitti

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  6. Liebe Sandra! Ich kann gut nachfühlen, wie es Dir im Moment gerade geht! Ich war vor 4 Jahren in der gleichen Situation von heute auf morgen. Meine Mama ist an Lungenkrebs erkrankt und wir, meine Schwester und ich, sowie mein Papa wollten uns abwechselnd um meine Mama kümmern. Sie war aus dem Krankenhaus mit Pflegetufe 3 entlassen worden, die Krankenkasse stufte sie allerdings auf 1 herunter, obwohl sie nichts mehr alleine machen konnte. Wir waren völlig überfordert, am Ende unserer Kräfte! Jede von uns hat 2 Kinder und Familie und auf Dauer hätten wir das nicht geschafft. Meine Mama starb innerhalb von 6 Wochen nach der Diagnose und ich muss sagen, auch wenn es mir sehr schwer fällt, dass wir das nie hätten wuppen können! Auch wenn wir uns noch so sehr angestrengt hätten, eine gelernte Fachkraft ist Gold wert, wenn es nur ums aus dem Bett heben geht. Es steht Dir deswegen nichts im Wege, Deine Mama so oft zu besuchen, wie es Dir möglich ist, aber schau auch auf Dich und hab´ kein schlechtes Gewissen, solltest Du Dich für eine Pflegekraft entscheiden! Ich wünsch Dir und Deiner Mama von Herzen alles Liebe und drück´ die Daumen, dass sich alles irgendwie zum Guten wendet! Viele liebe Grüsse Christine

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  7. Liebe Sandra,
    ich wünsche Dir und Deiner Familie einfach nur alles Gute und viel Kraft. Ich drücke Dich!
    Lg, Nicole

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  8. Liebe Sandra, manchmal ist es in einer solchen Situation tatsächlich hilfreich, einfach etwas zu tun, sich mit Pflegediensten in Verbindung zu setzen, sprich den Krankenhaussozialdienst an, damit dort evtl. eine Anschlusskurzzeitpflege und Pflegegeld beantragt werden können, bis alles zu Hause geregelt ist. Aber beides schaffen kannst Du nicht und niemand kann von dir erwarten, dass Du plötzlich dein leben umkrempelst. Eine gute Organisation ist das A und O und Hilfe, v.a. auch in Absprache mit deinem Vater, der ja auch davon dann direkt betroffen ist. Und dann einfach mal kommen lassen, meine Erfahrung ist meistens geht's besser als man denkt...

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  9. Ach Sandra, ich drück dich mal ganz doll. Das ist wirklich keine schöne Situation und verständlich, das du dich momentan etwas hilflos fühlst. Wenn ich das richtig verstehe, ist deine Mutter momentan noch im Krankenhaus? Danach kommt vielleicht noch Kurzzeitpflege? Auf jeden Fall kannst du sicher sein, das sie dort in guten Händen ist. Wir haben hier zu Hause jahrelang meinen Opa gepflegt. Irgendwann ging es dann nicht mehr, dieser 24-Stunden-Job war von uns nicht mehr zu machen und es ging auch wirklich hart an die Nerven. Wir haben ihn dann letztendlich für das letzte halbe Jahr ins Pflegeheim gegeben, weil er dort rund um die Uhr professionelle Betreuung hatte. So oft es ging, eigentlich täglich, ist einer von uns hingefahren. Mein Vater macht sich heute noch Vorwürfe, weil er ihn dorthin "abgeschoben" hat. Aber letztendlich hätte es keinem geholfen, wenn wir irgenwann alle am Krückstock gegangen wären. Ich bin einerseits froh, das ich diese Erfahrung gemacht habe. Andererseits ist dieser menschliche "Verfall" auch ziemlich hart und ich habe jetzt schon Angst davor, wie es wird, wenn meine Eltern alt und gebrechlich werden. Denn auch wir haben uns dazu entschieden, zusammen in einem Haus zu leben. Ich bin absolut kein Pflegetyp und habe es als Kind schon nicht gemocht, mit meiner Oma (Stationsschwester) im Krankenhaus von Zimmer zu Zimmer zu gehn. Von daher hoffe ich darauf, das meine Eltern möglichst lange fit bleiben und wenn es denn so sein soll, werden wir hier auf jeden Fall auch auf professionale Hilfe zurückgreifen, in Form einer Pflegekraft zum Beispiel. In unserem Ort gibt es viele, die holen sich Damen um die 40/50 aus Polen, die dann die Pflege und Betreuung im eigenem Haushalt übernehmen. So ist gewährleistet, das die zu pflegende Person im gewohnten Umfeld bleibt, die Familie aber trotzdem mal raus kann, weil ja immer jemand da ist.
    Ich wünsche dir viel Kraft und keine Angst vor dem, was da kommt.
    LG Tanja

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  10. Oh Sandra, ich drück Dich von Herzen!

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  11. liebe sandra, ich habe erst eine ähnliche phase hinter mir, allerdings sind/waren meine eltern keine pflegefälle. mein vater war im märz schon mal im krankenhaus wegen herzproblemen und ist vor einigen wochen daheim zusammen gebrochen. er hat sich dabei die rippen geprellt, das schlüsselbein gebrochen und eine platzwunde zugezogen. - und er hat meine mutter mit umgerissen, die sich einen wirbel gebrochen hat. beim vater wurde im krankenhaus eine gehirnblutung fesgtestellt, die nach zwei stabilen tagen notoperiert werden musste. er konnte danach nicht mehr sprechen, war halbseitig gelähmt und blind. ich bin ein einzelkind und habe mich zwischen arbeit, elternhaus und meiner verwahrlosten wohnung zerrissen. kurzum mein rat: wenn du das gefühl hast, du kannst die situation nicht stemmen, hol dir hilfe. egal in welcher form, haushaltshilfen für daheim, pflegepersonal oder eben ein heim, das gut für deine mama sorgen wird. du wirst deine kraft sicher noch anderweitig einsetzen können/müssen und darfst dich selber nicht außer acht lassen. ich wünsche dir alles liebe und gute für die nächste zeit!!

    daniela

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  12. Liebe Sandra,

    ich kann Dich soooo gut verstehen. ABER: So blöd sich das jetzt anhört: Du musst auch an Dich denken. Du kannst nicht Aufgaben übernehmen, die Du vielleicht gar nicht bereit bist zu übernehmen. Nicht jeder kann das. Nimm Dir so viel Zeit wie ebend möglich ist, aber mache Dir keine Vorwürfe, damit blockierst Du Dich völlig. Und damit ist gar keinem geholfen. Du musst versuchen mit Deinem Gewissen ins Reine zukommen. Und: Ist sie denn unter professioneller Hilfe nicht vielleicht besser dran, als wenn Du und Deiner Familie nur noch auf dem Zahnfleisch lauft und ihr Euch schlecht fühlt. Zeig ihr, dass Du sie liebst, in dem Du für sie da bist. Jeder kann nur das richtig gut machen, was er sich auch vorstellen kann zu machen.
    Allein, dass Du schon ständig darüber nachdenkst, zeigt doch schon, wie sehr Du mit ihr fühlst. Mach das für Dich möglichste und hab ansonsten kein schlechtes Gewissen, davon hat keiner was und Deine Mutter am allerwenigsten.
    Fühle Dich gedrückt von einer sonst sehr stillen Leserin

    Carol

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  13. oh das tut mir sehr leid und ich sende dir ein paar Umarmungen. was mir oft hilft ist daran zu denken, dass die Welt in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten ganz anders aussehen wird. Oder eine entspannende CD mit einer Frau die einem sagt, dass man das rechte Bein entspannen soll.. dann das linke usw. Ich weiß nicht, ob dir das irgendwie hilft, aber ein Versuch war es mir Wert :)
    Ich hoffe, dass es bald wieder besser ist. Und vor allem du mit der ganzen Situation besser zurechtkommst, es ist wirklich schwierig und nachvollziehbar, dass du so neben dir stehst.

    Liebe Grüße
    Kaddi

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  14. Oh Sandra.... Mensch. Hilft dir vielleicht die Beschäftigung mit ganz praktischen Fragen? Magst du einen Termin mit der Krankenhaussozialstation machen und Informationen bekommen? Die wissen doch welche Möglichkeiten es gibt und was getan werden sollte.
    Die notwendige Ausstattung klären (Pflegebett?)? Beantragung einer Pflegestufe? Zunächst Kurzzeitpflege? Unterstützender Pflegedienst oder einen Platz im Pflegeheim (Wartezeiten) ansehen und beantragen?
    Mir würde es helfen, wenn ich die Optionen kennen würde. Dir wünsche ich ganz viel Kraft!

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  15. Sandra, ich drück dich erst einmal ganz feste aus der Ferne!
    Es ist kein Wunder und auch nicht schlimm dass du dich momentan komplett mit der Situation überfordert fühlst, dass ist ganz normal. Und klar machst du dir Gedanken "kann ich das", "will ich das"... und das ist auch genau richtig. Denn lass dir gesagt sein, die Pflege eines Familienmitglieds ist schwer, körperlich aber auch seelisch.
    Ich bin sozusagen mit der Situation aufgewachsen. Erst war es meine Großtante (die mit im Haus lebte) und nun ist es mein Opili, der gepflegt werden muss und nicht alleingelassen werden kann. Fakt ist, alleine ist das nicht zu schaffen. Hätten wir nicht meine Oma, die erstens Opa`s erste Bezugsperson ist und zweitens die überwiegende Pflege mit ihren 80 Jahren selbst erledigt wäre es nicht zu schaffen. Und trotzdem ist es auch für uns anderen schwer... wir versuchen Oma so weit es geht zu entlasten und wenn gar nix mehr hilft - Es gibt wie hier auch schon erwähnt Sozialstationen und andere Einrichtungen wo man sich wegen Hilfe und Zuschüsse dran wenden kann. Das würde ich auf alle Fälle tun.

    Mach dich bitte nicht fertig, weil du dir nicht sicher bist, ob du deine Mama selbst pflegen willst und kannst. Das hat rein gar nix damit zu tun ob du sie lieb hast oder nicht. Es gibt einfach Situationen, da ist es für alle einfacher wenn außenstehende, geschulte Personen dies übernehmen und so hast du auch mehr Zeit schöne Momente mit deinen Eltern zu verbringen!

    Ich wünsche euch allen ganz ganz viel Kraft und denk an euch!

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  16. Das tut mir Leid. Aber schuldig fühlen hilft da keiner. Im Leben geht es wie es gehen muss. Am Moment is das Wichtigste Deine Eltern zu unterstützen und dann is eben die kleinste Kleinigkeit immer gut. Ich wünsche Dir viel Kraft und hoffe es geht Deine Mutter schnell besser.

    (Entschuldige für Schreib- und Sprachfehler, aber als Holländerin ist es schwer meine Gefühlen auf Deutsch zu aüssern)

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  17. Finde deinen ehrlichen Post sehr mutig und ja- ich weiss auch nicht wie ich mit so was klar käme.... könnte mir vorstellen,dass es mir ähnlich ginge...

    Drück dich...

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  18. Liebe Sandra, ich weiß aus eigenem Erleben, wie Du Dich momentan fühlst und verstehe Deine Ängste und Sorgen sehr gut. *drückdich*
    Vielleicht hilft es Dir, besser mit der Situation umzugehen und die Zukunft zu planen, wenn Du Dich umfassend zu den Möglichkeiten der häuslichen Pflege informierst? Für welche Pflegestufen welche Leistungen angeboten werden, welche Zusatzleistungen es gibt usw. Und habe bitte kein schlechtes Gewissen, dass Du die Pflege nicht selbst machen möchtest und kannst!!!

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  19. Hallo Sandra. Auch wenn hier schon ganz viel geschrieben und geraten wurde. Bei mir war vor kurzem das Thema zwar ein anderes, aber ich kenne dieses ständige Nachdenken und die darauf resultierende Lähmung sehr gut. Ich hatte auch das Problem, dass mir nicht half, dass es anderen genauso geht wie mir ... was mir geholfen hat, war das Wissen, dass es andere Menschen gibt, die diese Phase Ihres Lebens geschafft haben. Das Wichtigste im Moment ist, dass Du wieder zu Dir kommst ... Du kannst niemandem helfen, wenn es Dir nicht gut geht. Bei mir waren es eine Selbsthilfegruppe und auch ein Psychologe ... was mich eine unglaubliche Überwindung gekostet hat ... aber im Ergebnis war es für mich genau die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Es hat geholfen sich die Blickpunkte von "Fremden" zu holen und sich aus allem raus zu ziehen. Erst als ich wieder ich war, konnte ich auch wieder für andere da sein und alles was nötig war wieder in Angriff nehmen.
    Du wirst Deinen Weg finden und es dauert so lange wie es dauert.
    Alles wird gut ;). Ganz lieben Gruß und viel Kraft für Dich.

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  20. Oh, liebe Sandra. Es tut mir sehr Leid zu lesen, dass Du in so eine schwierige Zeit bist. Aber hat keine Schuldgefühle. Ich bin mir sicher, dass wenn Du Dir die viele Möglichkeiten erklären lässt, wirst Du bald der passenden Weg finden um deine Eltern helfen zu können.
    Eine Bärenumarmung um Dir Kraft zu geben & sei sicher, wir denken an Dich & wünsche Dir vom Herzen alles alles Gute!

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  21. Ich kenne das Gefühl, das Du beschreibst, auch wenn es nicht meine Eltern betrifft (oder vielleicht doch ein wenig). Ich habe auch schon rumgesessen und den ganzen Tag die Wand angestarrt und war nicht in der Lage, etwas mit mir oder meiner Umgebung anzufangen.
    Ich habe mir Hilfe gesucht. Sicher habe ich auch mit meinem Mann gesprochen, aber am besten sprichst Du mit einem Außenstehenden. Und der sollte Ahnung haben. Sprich am besten mal mit Deinem Hausarzt, vielleicht kann er Dir ein paar Tipps geben.
    Und Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen haben. Mit so einer Situation wäre ich auch überfordert.
    Ich drücke Dich ganz fest und wünsche Dir viel Kraft.
    Viele liebe Grüße
    Sabine
    P.S. Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen, mag also sein, dass Du den Tipp vielleicht schon bekommen hast. ;)

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  22. Oh wei, du glaubst gar nicht, wie gut ich das nachfühlen kann. Ich werde selbst in letzter Zeit mit solchen Dingen konfrontiert, zwar nicht mit meinen eigenen Eltern, aber mit meinen Schwiegereltern, die mir auch sehr ans Herz gewachsen sind. Lass dir sagen: Du bist nicht allein! Da müssen wir alle irgendwann mal durch. Falls es dir Mut gibt, ich habe auch auf meinem Blog ein Bischen darüber berichtet. http://nordfriesen-tagebuch.de/so-langsam-wird-das-haus-altersgerecht-hergerichtet/

    LG Carmen

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  23. Liebe Sandra,
    ich schicke dir ein dickes, fettes Paket Kraft! Du hast schon so viele liebe und nützliche Worte bekommen, da weiß ich gar nicht mehr, was ich noch schreiben soll, außer: Ich wünsche dir alles Liebe!!!
    Steffie

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  24. Oje, liebe Sandra.
    Ich kann dir leider nicht mit Tipps oder Erfahrungsberichten helfen, aber trotzdem wollte ich dir alles Gute wünschen und ich hoffe sehr, dass die Situation sich irgendwie zum Besseren wendet. Ich wünsche dir und deiner Familie viel Glück und Mut!
    Nina

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  25. Liebe Sandra!
    Ich wünsche dir viel Kraft und dass du eine Lösung findest, die für dich gut ist und passt. Schau auf dich, auch wenn sich das egoistisch anhört.
    LG Yvonne

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  26. anstatt jetzt irgendetwas zu sagen,
    bei dem ich mich nicht wohlfühlen würde...
    drück ich dich jetzt einfach mal feste

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