Mittwoch, 10. Februar 2010

Was ich als Kind nicht durfte

... war (neben reichlich anderen Sachen, die hier allerdings den Post-Rahmen sprengen würden) diese tollen durchsichtigen Scheiben aus geschmolzenem Granulat im Backofen machen.
Genausowenig durfte ich in ebendiesem Backofen übrigens kleine friedenstaubenförmige Kupferplättchen emaillieren. Aber das ist wieder ein anderes Trauma.


MEIN Kind darf alles mögliche im Backofen machen. So auch Schmelzolan. Wußte damals gar nicht, dass das Zeugs auch einen Namen hat. (Hatte es früher vielleicht auch noch gar nicht. Aber ist es nicht schön, wie alles aus den Siebzigern wiederkommt?)
Unser Rumgeschmelze ist jetzt drei Tage her, und immer noch stinkt die ganze Bude.
Egal, Hauptsache wir amüsieren uns gut. Gerüche kommen und gehen. Und auf das bisschen Energieverschwendung kommt es hier auch nicht mehr an.
Leider traut sich keiner von uns, in die Dinger ein Aufhängeloch reinzubohren. Ob ich mal versuche, mit dem Crop-a-dile...? Hat da vielleicht jemand Erfahrungswerte?




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Und von Teena, Saphira und Ela habe ich kürzlich diesen schönen Award verliehen bekommen; ganz herzlichen Dank dafür!


Ich hoffe Ihr seht es mir nach, dass ich ausnahmsweise mal mit dem Weitergeben aussetze. Sieben Leute zu finden (die ihn noch nicht haben) überfordert mich im Moment ein wenig. Und sieben Geheimnisse über mich preiszugeben ebenfalls! :)

Kommentare:

  1. Schöne Scheiben, Sandra! Wir habe früher (da hieß das Zeug einfach Schmelzgranulat) die Löcher mit einer dicken, am Feuerzeug bzw. im Emaillierofen erhitzten Nadel gestochen. Trau dich ruhig, ist ganz einfach.

    Ich musste so lachen über deine friedenstaubenförmige Kupferplättchen. Die habe ich früher auch emailliert (und als Anhänger getragen) und ich glaube, ich habe sogar noch irgendwo ein paar Kupferrohlinge davon. Müsste mich mal im Keller auf die Suche machen. Wahrscheinlich liegen die neben des Resten des Schmelzgranulats. *grins*

    Viele Grüße,
    Ute

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  2. Huhu, ich finde die Scheiben richtig schön. Ich hatte zwar früher welche, aber ich glaub die waren nicht von mir gemacht.

    Was mir immer unheimlich gefiel war Wachsmalkreidenreste schmelzen. Ich habe dazu die ganzen Plätzchenformen benötigt und wahrscheinlich auch eingesaut.

    Gruß Tanja

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  3. Immer neue Gemeinsamkeiten.
    Ich durfte das auch nicht. Hab's nur einmal auf einem Geburi gemacht.
    Die Friedenstauben sind allerdings an mir vorbeigegangen.
    Hast Du das Zeug von VBS?

    Und kennst Du dieses Shrinky Dinks? Das wäre auch noch was für Euren Ofen.....

    LG Andrea

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  4. Mein Interesse an VBS geht gegen Null, seit vorgestern die Sachen angekommen sind, die wir Anfang Dezember bestellt hatten.
    Das Zeugs ist von "Sachenmacher".

    Von Shrinky Dings hatte ich bis eben noch nie gehört - habe aber jetzt schnell erkannt, dass ich als alte Stemplerin natürlich mit Schrumpffolie ausgerüstet bin und das mühelos ersetzen kann. :)

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  5. Hi, schau mal auf meinem Blog vorbei - dort wartet auf von mir etwas auf dich! :) LG Ela

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  6. @ Sandra
    Dein Zeichentalent und diese Schrumpffolie lassen mich auf tollste Schrumpfbildchen hoffen :-)

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  7. Ja, die Siebziger! *lol* Wir haben diese Teile im Hort gemacht, bis zum Abwinken. Zu Hause durfte ich das auch nicht. Und emailliert haben wir auch, ich glaube, im Werkunterricht.

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  8. Ich war Schlüsselkind und konnte ALLES in den Ofen tun - war ja nie wer zuhause. :-D Andererseits gab es im Osten ja nich so cooles Bastelzeugs. Dieses Schmelzpulver zum Emaillieren im Backofen hab ich z. B. gerade erst vor zehn Tagen entdeckt - muss ich mir unbedingt besorgen.
    Ach ja - sei nett zu Deinem Krokodil und nimm die heiße Nadel ... *räusper*

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  9. Sachenmacher sind klasse :-)
    Die "wohnen" fast in der Nähe von uns.

    Das Granulatzeugs hatten wir als Kinder nicht.
    Aber ich finde eure Exemplare total schön!
    Würde sicher auch gut im Garten aussehen .....

    Mh, ich sollte mich mal umschaun :-)

    Liebe Grüße ...

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  10. boar ich kenn das garnicht das Schmelzzeug...aber KleinSteffi würd das zu gern mal versuchen...grins

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  11. Das ist definitiv etwas, was man in den letzten Tagen des Bewohnens dieser Wohnung noch machen könnte um den Nachmietern dann angenehme Gerüche zu hinterlassen ;) Sie sehen jedenfalls wunderbarst aus!

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  12. Halli Hallo!

    Schmelzolan - wie super! Und sooo schöne Scheiben!
    Ich hab das auch als Kind schon geliebt (und gedurft) und war unsagbar glücklich, als es das vor ein paar Jahren plötzlich wieder gab und ich mit der (inzwischen) grossen Tochter damit spielen durfte :-)
    Hier bei mir hängt so einiges an Fensterdeko und ein Fisch-Mobile im Bad.
    Und das (noch zu) kleine Töchterlein wird dann später sicher auch noch das Vergnügen haben.
    Zu den Löchern: Der Tip von Ute mit der heissen Nadel ist gut. Ich habe aber auch schon erfolgreich Löcher in die Scheiben gebohrt, und zwar mit der Handkurbelbohrmaschine und einem ganz kleinen, dünnen Bohrer. Nur nicht ZU nah am Rand, sonst brichts.
    Noch eine kleine Frage: Was sind denn das für Formen, mit denen du die Blumen gemacht hast? Ich suche immer, Plätzchenausstecher gehen leider gerne mal beim Backen kaputt...

    Viele Grüsse und ein schönes, buntes Wochenende!

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  13. Ich sollte öfter auf deinen Blog kommen, denn dein Humor ist einfach soooo schön! Ich höre dich immer reden, wenn ich deine Beiträge lese - zu schön!

    Schmelzolan durfte ich in meiner Kindergartenzeit machen und ich habe es vor Jahren nebst CDs auch selbst stinken lassen. Die kleine Hexe wird sich dann auch mal in ein paar Jahren freuen.

    Bohr einfach mit ner Bohrmaschine die Löcher rein. Geht einfach und es bricht nichts!

    LG,
    Steffie

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